Projekt BIB - Umbauarbeiten

Erstellt am Samstag, 20. Juni 2009 Zuletzt aktualisiert am Samstag, 12. Mai 2012

Das Gehäuse gefiel mir schon ohne Modds recht gut, deswegen ja der Kauf, aber....

solche Sachen wie eine graue Innenraumlackierung und viel zu kleine Lüftungsöffnungen sind eigentlich ein NoGo, gerade bei dem Preis. Also musste Hand angelegt werden, was mir natürlich wieder rum Spaß macht. Auch sollte wieder ein "Sichtfenster" in den Deckel, wodurch nebenbei das Zimmer abends stimmungsvoll beleuchtet wird. Ich hatte natürlich noch einiges mehr vor, aber dazu später mehr.

Als erstes wurde die Lüfteröffnung in der Front deutlich vergrößert, damit der große 250mm Lüfter auch seine volle Leistung entfalten kann und die Festplatten ordentlich Wind bekommen. Zudem wird durch die größere Öffnung die Lautstärke der strömenden Luft minimiert.

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An der Gehäusehinterseite war, wie so oft, das Lüftergitter direkt in das Gehäuseblech gesfräst. Das musste natürlich erst einmal raus. Desweiteren musste ein viereckiges Loch für die Soundsteuerung der Kaltlichtkathoden ins Blech gesägt werden.
Was mir aber wirklich sehr negativ aufgefallen ist, war die sehr klapprige Lüfterhalterung, die man eigentlich nur für einen schlechten Witz halten kann. Der Lüfter sollte mit vier Gummitüllen am Plastikhalter entkoppelt angeschraubt werden. Der Halter wurde dann aber unentkoppelt in vier Löcher in das Gehäuse eingeklipst. Dass das auch intelligenter geht, hat denk ich mal jeder schnell selbst rausgefunden und so habe ich kurzerhand vier Löcher direkt ins Gehäuse gebohrt, worin die Gummitüllen später ihren Platz fanden, um so den Lüfter entkoppelt ans Gehäuse schrauben zu können.
Die ganzen überflüssigen Löcher wurden dann mit Zweikomponentenmetallknetmasse *was ein Wort* geschlossen und anschließend plan geschliffen, was auf den Bildern jetzt nicht zu sehen ist.

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Als nächstes ging es mit dem Gehäusedeckel weiter. Da sich in der Mitte des Deckels USB- und Soundanschlüsse befinden, habe ich mich für zwei Löcher entschieden. Mit dem kleineren hatte ich noch "Größeres" vor. Dazu aber später mehr. Beim Aussägen mit der Stichsäge empfiehlt es sich übrigens alle lackierten Flächen abzukleben, wenn man anschließend nicht neu lackieren möchte.

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Nun mal eine kleine Übersicht über die Teile vorm Lackieren. Alle Teile wurden erst einmal angeschliffen und anschließend, wie auf dem Bild zu sehen, mit Grundierung lackiert. Anschließend kam dann der tiefschwarze Hochglanzlack darüber. Die Seitenwände wurden übrigens auch von der Innenseite lackiert, sind aber auf dem "Gruppenfoto" nicht zu sehen.

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Hier nun die fertige Vorder- und Rückseite des Gehäuses nach dem Lackieren. Ich bin mit dem Ergebniss sehr zu frieden. So langsam habe ich das Lackieren mit der Sprühdose drauf. An der Vorderseite wurden auch einige Löcher mit Spachtelmasse geschlossen und der Rand des Lüftungslochs mit Chromkantenschutz veredelt.

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Der Deckel sollte einen ähnlichen Look wie die Seitenwand bekommen und so entschloss ich mich zu dem Plexiglas noch ein schwarzes Gitter zu verbauen, welches noch mit Hochglanzklarlack überlackiert wurde. Das Ganze noch mit Chromkantenschutz eingefasst, mit polierten Inbusschrauben befestigt und fertig war der Deckel.

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In das Blech, wo das Mainboard draufgeschraubt wird, habe ich noch ein Loch hineingesägt, um Kabel durchführen zu können. Natürlich wurde das Loch wieder mit Chromkantenschutz eingefasst. Fertig lackiert und wieder zusammen genietet sieht das Gehäuse in seinem neuen tiefschwarzen Hochglanzlook doch gleich deutlich besser aus.

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Die Seitenwand sollte natürlich nicht unverändert bleiben und so habe ich sie durch eine kleine aber wirkungsvolle Änderung dem Design des Deckels angepasst. Die unauffälligen schwarzen Schrauben wurden durch etwas größere von mir polierte Inbusschrauben getauscht und auch die drei Schrauben des Lüfters wurden poliert. Da der Lüfter mit meinem CPU Kühler kollidierte, musste ich den Lüfter noch etwas "tieferlegen", damit er flacher an der Seitenwand anliegt.

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Nun ging es an die Gehäusefront, die eindeutig zu blau beleuchtet war. Darum habe ich kurzerhand die zwei HDD LEDs gewechselt. Kleiner Aufwand, große Wirkung, wie ich finde. Schräg über dem Powertaster habe ich noch ein Schlüsselschalter verbaut. So ist es nur möglich den PC einzuschalten, wenn mit dem Schlüssel der Powertaster freigeschaltet wurde. Sehr nützlich, um andere Leute vom Einschalten des PCs abzuhalten.

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Da das Netzteil ja durch das große Deckelfenster zu sehen ist und ein schwarzer viereckiger Klotz nicht gerade ansehnlich ist, beschloss ich das Netzteil optisch etwas aufzumotzen. Ein erster Optiktest mit den grünen Kaltlichtkathoden überzeugte schonmal.

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Ich hatte noch eine Cardreaderplatine rumliegen und irgendwo in der Front mussten noch Schalter und USB Ports verbaut werden. Also beschloss ich mein eigenes Frontpannel zu bauen. Die kleinen Schlitze auszufeilen war die reinste Strafarbeit und gelang mir trotz größter Mühe nicht ganz sauber.

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Zum Schluss noch ein paar Bilder vom Zusammenbau. Der CPU Kühler hat nun zwei Lüfter montiert bekommen und wurde wegen seines Gewichts mit zwei Ketten aufgehängt. Die Kabel müssen noch etwas mehr geordnet werden, bremsen aber den Luftstrom nicht so sehr aus, wie es vielleicht den Anschein hat.

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