Honda CRX Del Sol - Hardware

Erstellt am Montag, 16. Februar 2009 Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 17. März 2013

 

Bei der Auswahl der Hardware für einen CarPC ist es wichtig darauf zu achten, dass man Strom sparende und robuste Bauteile verwendet.
Diese sind leichter zu kühlen, die Batterie kann das System länger versorgen und die Bauteile halten länger, wenn sie nicht so empfindlich gegenüber Vibrationen und Temperatur sind.

 

CPU und Festplatte

Aus diesen Gründen habe ich mich bei der CPU für einen sehr Strom sparenden AMD Sempron entschieden, der eine maximale Leistungsaufnahme von gerade mal 35W hat. Bei der Festplatte habe ich mich für ein äußerst robustes 2,5" Modell von Western Digital entschieden, das so manche Erschütterung wegstecken kann.

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Mainboard

Die Basis für den PC bildet ein kompaktes µATX Mainboard mit dem Sockel AM2 und DDR2 Unterstützung. Wie sich im Winter allerding herausstellte, wollten die Spannugnswandler bereits bei -5°C nicht mehr so ganz ihren Dienst verrichten und der PC konnte nicht gestartet werden. Ob das bei anderen Mainboards anders

ist kann ich leider nicht sagen, aber man muss auch beachten, dass die verwendeten Bauteile eigentlich für einen Betrieb bei Temperaturen von über 0°C ausgelegt sind. Funktioniert hat es aber trotzdem, nachdem sich alles etwas aufgewärmt hatte.

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Arbeitsspeicher

Den Arbeitsspeicher (RAM) habe ich mit Absicht nur 512MB klein gewählt, weil ich bei dem CarPC den Ruhezustand von Windows verwende. Und zwar wird beim Herrunterfahren in den Ruhezustand die gesammte Kapazität des RAM's auf die Festplatte kopiert, egal wie viele Daten sich im RAM befinden. Es wird immer die komplette Kapazität kopiert. Beim Starten werden diese Daten wieder von der Festplatte in den RAM geladen. Da ich nur einen 512MB Riegel verwendet habe, geht das Kopieren natürlich schneller, als wenn ich den Arbeitsspeicher größer dimensioniert hätte. Weil ich mir also das Geld für mehr Speicher gespart habe, konnte ich gleich ein schnelleres Modell kaufen, wodurch das Starten von Windows noch schneller ging. Zudem waren 512MB völlig ausreichend, um Musik zu hören und gleichzeitig eine dreidimensional dargestellte Navigationssoftware laufen zu lassen. Mehr Sachen macht man auch eigentlich nicht gleichzeitig, denn man muss ja auch noch Auto fahren.

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Soundkarte

Da ich auf einen sehr guten Sound Wert lege, kam die Onboardsoundkarte natürlich nicht in Frage. Also habe ich mir die Soundblaster X-Fi XtremeMusik gekauft, deren exzellenter Sound unübertroffen ist, wie ich finde. Zudem bietet die X-Fi sehr viele Einstellungsmöglichkeiten, wodurch ich das Soundsystem super abstimmen konnte.

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Spannungsversorgung

Bei der Spannungsversorgung sollte man von der Verwendung von Spannungswandlern und herkömmlichen PC Netzteilen absehen, da diese wenig Komfort bieten und die Wandlung des Stromes von den 12V der Batterie auf 230V und im PC Netzteil dann wieder zurück zu 12V unnötig und wenig effizient ist.
Es gibt extra für den CarPC Bereich entwickelte Netzteile wie z.B. das "M2-ATX", welches ich verwendet habe. Es lässt sich direkt an die 12V der Autobatterie anschließen und bietet mit 160W mehr als ausreichend Power für mein System. Zudem bietet das "M2-ATX" die Funktion den PC anzuschalten bzw. runterzufahren, wenn die Zündung aktiviert oder der Schlüssel abgezogen wird. Der HiFi Verstärker lässt sich über das Netzteil auch bequem automatisch an- und ausschalten.

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Monitor

Eines der wichtigsten Teile des CarPC's ist natürlich der Monitor.
Ich habe mich für eine "Indash Variante" entschieden. Dabei kann der Monitor direkt in den DIN Radioschacht montiert werden (wie ein normales Radio). Der Monitor fährt dann automatisch aus, wenn der PC eingeschaltet wird. Natürlich hat der Monitor einen Touchscreen, um die Software bequem steuern zu können. Allerdings konnte man bei Sonneneinstrahlung nichts mehr auf dem Monitor erkennen. Es gibt jedoch mittlerweile Monitore bei denen die Ablesbarkeit bei Sonneneinstrahlung stark verbessert wurde. Allerdings kosten diese etwas mehr und ich habe sie noch nicht als Indash Variante gesehen.

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GPS und USB Laufwerk

Für die GPS Navigation habe ich mir eine "GNS 9833" GPS Mouse mit TMC Unterstützung gekauft, wodurch die Navigationssoftware auch um Staus herum navigieren konnte. Für den seltenden Fall, dass ich mal eine DVD gucken oder eine Musik CD abspielen wollte, habe ich noch ein externes USB-Laufwerk gekauft, in das ich ein Slimline DVD-Laufwerk eingebaut habe.

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